INVESTOREN

Ein Agent, der den Einkauf ausführt. Nicht noch ein Dashboard.

Das Produkt ist live, die ersten Pilotgespräche laufen. Auf dieser Seite stehen der Markt, was heute tatsächlich funktioniert, und der Plan mit seinen drei Fällen.

Das Problem, in Zahlen

Der deutsche Mittelstand hat kein Erkenntnisproblem. Er hat ein Ausführungsproblem.

82 %

der KMU arbeiten im Tagesgeschäft überwiegend manuell oder teilautomatisiert, mit Papier, Medienbrüchen und getrennten Excel-Inseln.

Bitkom, 2026
42 %

der deutschen KMU nutzten 2025 überhaupt ein ERP. Der EU-Schnitt liegt bei 45 %, und die Nutzung stagniert.

IfM Bonn, EU-Vergleich 2025
1 von 4

Unternehmen setzt digitale Systeme zur Prozessoptimierung im Einkauf ein. Meistgenutztes System im Einkauf ist das ERP, direkt dahinter Excel.

BME / Onventis, Einkaufsbarometer Mittelstand 2024

Der Engpass ist nicht die fehlende Software. Es ist Software, die anzeigt, statt auszuführen.

Der Markt

Die Ebene, auf der wir spielen, ist der KI-Anteil an Lieferketten-Software. Die beiden belastbaren Häuser sind sich über die Größe nicht einig, deshalb steht hier die Spanne und nicht eine Scheingenauigkeit.

Europa ist dabei kein Randmarkt, und Deutschland trägt den europäischen Anteil. Genau dort sitzt zugleich der stagnierende ERP-Bestand aus dem Abschnitt darüber. Das ist die Lücke, in die Synapsio hineinbaut.

TAM 40,5 bis 51,1 Mrd. USD
0 60 Mrd. USD

KI in der Lieferkette, weltweit, 2030

MarketsandMarkets (28,2 % CAGR) · Grand View Research (38,9 % CAGR)
SAM 24,6 %

Anteil Europas am weltweiten Umsatz mit Lieferketten-Software, 2025

Marktberichte 2025
Einstieg 26,2 %

Anteil Deutschlands am europäischen ERP-Markt, 2025. Unser Startmarkt ist DACH.

Europe ERP Market, 2025

Was heute schon läuft

Synapsio ist keine Präsentation. Das Produkt läuft unter app.synapsio.solutions, mit Bestand, Lieferanten, Bestellungen und Protokoll in einem System.

Der Agent liest Lieferantenmails und Auftragsbestätigungen, rechnet Reichweite und Bestellpunkt pro Artikel, schreibt echte Bestellungen per Mail und legt jede Entscheidung mit ihrem Grund ins Protokoll. Pro Artikel wählt er ein benanntes Verfahren, von Bestellpunkt über Croston bis Newsvendor, und begründet die Wahl.

Ein Chatfenster kann Croston nicht gegen Newsvendor abwägen. Dafür braucht es den Bestand, die Historie und die Ausführung im selben System.

Gebaut und im Betrieb

Verfahren pro Artikel

Der Agent wählt je Artikel ein benanntes Nachbestellverfahren: Bestellpunkt (s,Q), Croston für sporadischen Bedarf, Newsvendor für Verderbliches, periodische Prüfung oder mehrstufig. Begründung und Konfidenz legt er dazu, und der Mensch kann jede Wahl festsetzen.

Nachbewertung

Jede Bestellentscheidung wird mit ihren Signalen gespeichert und später gegen das tatsächliche Ergebnis nachbewertet. Das System weiß, welche seiner Entscheidungen gut waren.

Lieferantenmail in beide Richtungen

Bestellung raus, Antwort rein: eingehende Mails werden gelesen, der Bestellstatus wird daraus gesetzt. Der Lieferant muss sich nirgends anmelden und nichts installieren.

Mehrere Standorte

Bestände je Lager, eigenes Lager und Logistikdienstleister, Umlagerungen mit Freigabe, und eine Nachbestellung, die den Standort kennt.

Stückliste und Fertigung

Verbrauch wird aus echten Fertigungsaufträgen abgeleitet statt geschätzt, inklusive Änderungshistorie an der Stückliste.

Freigabe und Protokoll

Betragsschwelle, Freigabe direkt aus der Mail, und jede Aktion des Agenten steht mit Zeitpunkt und Grund im Protokoll.

Mandantentrennung

Auf Datenbankebene erzwungen, auf jeder Tabelle. Ein Mandant lässt sich vollständig und nachvollziehbar löschen.

Kostendeckel je Kunde

Der Rechenaufwand des Agenten wird pro Unternehmen gemessen und begrenzt. Das ist zugleich die Mechanik, auf der die Abrechnung aufsetzt.

Wie Synapsio verdient

Zwei Ebenen. Die erste trägt heute, die zweite entsteht mit dem Marktplatz.

Abonnement

Monatlich, gestaffelt nach Geschäftsvolumen

Vier Stufen vom Einstieg bis Enterprise. Jede Stufe hat ein Monatslimit, das weich ist: Wer darüber liegt, wird benachrichtigt und zahlt einen kleinen Mehrverbrauch, statt mitten im Betrieb abgeschaltet zu werden. Bei Software, die Bestellungen auslöst, ist ein harter Stopp kein vertretbares Verhalten.

Transaktion

Anteil an Käufen über den Marktplatz, später

Wenn ein Unternehmen über Synapsio einkauft, fällt eine Gebühr an, die mit steigendem Volumen sinkt und für ausgewählte Branchen ermäßigt ist. Diese Ebene gehört zum Marktplatz und ist noch nicht gebaut. Zahlungsdienstleister-Gebühren sind davon getrennt und keine Einnahme von uns.

Die Preise legen wir zum Launch fest. Was bereits steht, ist die Mechanik darunter: Verbrauch und Budget werden pro Unternehmen gemessen und durchgesetzt. Abrechnung ist damit kein zweites System, sondern dieselbe Grundlage mit einem Preis daran.

Der Plan

Drei Fälle für 2030, statt einer Zahl, die alles tragen muss.

ARR 2030
9 Mio. € 42 Mio. € 115 Mio. €
Boden 9 Mio. €
Nur DACH, nur Abo. Ohne Transaktionsebene und ohne EU-Expansion.
Basis 42 Mio. €
DACH in der Tiefe, EU ab 2028, Transaktionsebene aktiv. Das ist der Fall, den wir unterschreiben. Breakeven 2030.
Ambition 115 Mio. €
EU vollständig, Marktplatz-Effekt und Abwicklung zwischen Systemen.

Der frühe Hochlauf bleibt bewusst konservativ: rund zwölf zahlende Kunden bis Ende 2026. Synapsio wird vertrieblich verkauft, nicht per Selbstregistrierung, und die schnellen Hochlaufkurven aus dem KI-Umfeld stammen aus Produkten, die sich selbst ausrollen. Wir heben die Ambition im fünften Jahr, nicht die Geschwindigkeit im ersten.

Spitzenbedarf an kumulierter Finanzierung bis zum Breakeven: rund 3,5 Mio. €.

Finanzierung

Pre-Seed 150 bis 300 T€ jetzt

Produkt, erste Piloten, Nachweis im Betrieb.

Seed 1,5 bis 2 Mio. € Q2 bis Q3 2027

Vertrieb in DACH, Transaktionsebene.

Series A 5 bis 8 Mio. € 2028 bis 2029

EU-Expansion.

Deck und Gespräch

Das Pitchdeck liegt offen als PDF. Für Zahlen im Detail, den Finanzplan und den Stand der Piloten sprechen wir am besten direkt.