Ein Agent, der den Einkauf ausführt. Nicht noch ein Dashboard.
Das Produkt ist live, die ersten Kundengespräche laufen. Auf dieser Seite stehen der Markt, was heute tatsächlich funktioniert, und der Plan mit seinen drei Fällen.
Das Problem, in Zahlen
Der deutsche Mittelstand hat kein Erkenntnisproblem. Er hat ein Ausführungsproblem.
der KMU arbeiten im Tagesgeschäft überwiegend manuell oder teilautomatisiert, mit Papier, Medienbrüchen und getrennten Excel-Inseln.
Bitkom, 2026der deutschen KMU nutzten 2025 überhaupt ein ERP. Der EU-Schnitt liegt bei 45 %, und die Nutzung stagniert.
IfM Bonn, EU-Vergleich 2025Unternehmen setzt digitale Systeme zur Prozessoptimierung im Einkauf ein. Meistgenutztes System im Einkauf ist das ERP, direkt dahinter Excel.
BME / Onventis, Einkaufsbarometer Mittelstand 2024Der Engpass ist nicht die fehlende Software. Es ist Software, die anzeigt, statt auszuführen.
Der Markt
Wir rechnen von unten, statt einen Marktbericht zu zitieren: Firmen mal Preis. In der EU haben 465.000 Hersteller und Großhändler zwischen 10 und 249 Beschäftigte.
Zur heutigen Preisleiter ergibt das Abo 2,3 Mrd. € im Jahr. Der größere Teil ist der Einkauf selbst: Allein die Hersteller kaufen für 1,78 Bio. € im Jahr ein, 1 % davon über den Marktplatz sind 17,8 Mrd. €. Der Einzelhandel ist noch nicht eingerechnet.
Was heute schon läuft
Synapsio ist keine Präsentation. Das Produkt läuft unter app.synapsio.solutions, mit Bestand, Lieferanten, Bestellungen und Protokoll in einem System.
Der Agent liest Lieferantenmails und Auftragsbestätigungen, rechnet Reichweite und Bestellpunkt pro Artikel, schreibt echte Bestellungen per Mail und legt jede Entscheidung mit ihrem Grund ins Protokoll. Pro Artikel wählt er ein benanntes Verfahren, von Bestellpunkt über Croston bis Newsvendor, und begründet die Wahl.
Ein Chatfenster kann Croston nicht gegen Newsvendor abwägen. Dafür braucht es den Bestand, die Historie und die Ausführung im selben System.
Verfahren pro Artikel
Der Agent wählt je Artikel ein benanntes Nachbestellverfahren: Bestellpunkt (s,Q), Croston für sporadischen Bedarf, Newsvendor für Verderbliches, periodische Prüfung oder mehrstufig. Begründung und Konfidenz legt er dazu, und der Mensch kann jede Wahl festsetzen.
Nachbewertung
Jede Bestellentscheidung wird mit ihren Signalen gespeichert und später gegen das tatsächliche Ergebnis nachbewertet. Das System weiß, welche seiner Entscheidungen gut waren.
Lieferantenmail in beide Richtungen
Bestellung raus, Antwort rein: eingehende Mails werden gelesen, der Bestellstatus wird daraus gesetzt. Der Lieferant muss sich nirgends anmelden und nichts installieren.
Mehrere Standorte
Bestände je Lager, eigenes Lager und Logistikdienstleister, Umlagerungen mit Freigabe, und eine Nachbestellung, die den Standort kennt.
Stückliste und Fertigung
Verbrauch wird aus echten Fertigungsaufträgen abgeleitet statt geschätzt, inklusive Änderungshistorie an der Stückliste.
Freigabe und Protokoll
Betragsschwelle, Freigabe direkt aus der Mail, und jede Aktion des Agenten steht mit Zeitpunkt und Grund im Protokoll.
Mandantentrennung
Auf Datenbankebene erzwungen, auf jeder Tabelle. Ein Mandant lässt sich vollständig und nachvollziehbar löschen.
Kostendeckel je Kunde
Der Rechenaufwand des Agenten wird pro Unternehmen gemessen und begrenzt. Das ist zugleich die Mechanik, auf der die Abrechnung aufsetzt.
Wie Synapsio verdient
Zwei Ebenen. Die erste trägt heute, die zweite entsteht mit dem Marktplatz.
Monatlich, nach Artikelzahl, Nutzer frei
Start 199 € bis 300 Artikel, Base 449 € bis 1.500, Advanced 899 € bis 6.000, Enterprise mit Preis je Kunde. Wer über die Grenze seiner Stufe kommt, wird benachrichtigt. Bestellungen hält der Tarif nie an: Bei Software, die Bestellungen auslöst, wäre ein harter Stopp kein vertretbares Verhalten.
1 bis 1,5 % je Kauf über den Marktplatz, später
Wenn ein Unternehmen über Synapsio einkauft, fällt eine Gebühr an, die mit steigendem Volumen sinkt. Diese Ebene gehört zum Marktplatz und ist noch nicht gebaut. Zahlungsdienstleister-Gebühren sind davon getrennt und keine Einnahme von uns.
Alle Preise netto, Stand September 2026. Die Mechanik darunter ist gebaut: Artikelzahl, Verbrauch und Budget werden je Unternehmen gemessen und durchgesetzt. Abrechnung ist damit kein zweites System, sondern dieselbe Grundlage mit einem Preis daran.
Der Plan
Drei Fälle für 2032, alle mit der heutigen Preisleiter gerechnet.
- Vorsichtig 23 Mio. €
- 1 % der Firmen zu heutigen Preisen, ohne Marktplatz.
- Plan 145 Mio. €
- 3 % der Firmen zu heutigen Preisen, 10 % ihres Einkaufs über den Marktplatz zu 1 %, also 7,8 Mrd. € Volumen. Das ist der Fall, den wir unterschreiben.
- Ambition 610 Mio. €
- 6 % der Firmen, alle auf Advanced, 20 % ihres Einkaufs über den Marktplatz zu 1 %, also 31 Mrd. € Volumen.
Der frühe Hochlauf bleibt bewusst konservativ: die ersten zahlenden Kunden drei Monate nach der Runde, 20 zahlende Kunden nach 18 Monaten. Synapsio wird vertrieblich verkauft, nicht per Selbstregistrierung, und die schnellen Hochlaufkurven aus dem KI-Umfeld stammen aus Produkten, die sich selbst ausrollen. Keiner der Fälle setzt höhere Preise voraus als die, die heute auf der Preisliste stehen.
Diese Runde: 410 T€ für 18 Monate, bis zur Seed-Runde.
Finanzierung
Entwickler, Supply-Chain-Team, die ersten 20 Kunden.
Vertrieb in DACH, Marktplatz.
EU-Expansion.
Deck und Gespräch
Das Pitchdeck liegt offen als PDF. Für Zahlen im Detail, den Finanzplan und den Stand der Kundengespräche sprechen wir am besten direkt.